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Viren - Meister im Verstecken

Viren sind (hinter-)listige Zeitgenossen – sind sie doch für uns optisch nicht zu erkennen – dagegen erscheinen ihre „Kollegen“, die Bakterien, die uns bekanntermaßen ebenfalls Krankheiten bescheren können, vergleichsweise riesig: Ihre Größe kann die der Viren bis zum 100-fachen übertreffen (freilich ist das unerheblich, denn auch die „Monster-Bakterien“ entziehen sich der Wahrnehmung mit bloßem Auge). Die überwiegende Zahl der Atemwegsinfektionen ist übrigens viral bedingt.

Da der Virus an sich nicht in der Lage ist, sich selbstständig zu vermehren, ist er auf Wirtszellen angewiesen. Der gemeine Virus bemächtigt sich also einer unbedarften Zelle und missbraucht diese, um kräftig Virennachwuchs zu erzeugen. Die Wirtszelle wird nicht nur umgepolt, sondern letztendlich auch vernichtet. Normalerweise löst das Verteidigungsmechanismen in unserem Körper aus – bestenfalls gelingt es unseren Abwehr-Zellen, die vom Virus befallenen zu eliminieren. Antibiotika (effektiv im Kampf gegen bakteriell verursachten Erkrankungen) sind bei Virusinfektionen vollkommen wirkungslos. Deshalb zielt die Behandlung, insbesondere bei viral bedingten Erkältungen, meist darauf ab, die Symptome zu lindern. Es gibt aber auch Infektionen, die den Einsatz von Virostatika (Medikamente, die die Vermehrung der Viren bremsen) erforderlich machen. 

Vorbeugen ist also auch hier besser als Heilen. Bezogen auf die Grippe (Influenza) gibt es zum Einen die spezielle Schutzimpfung, die üblicherweise vor Beginn der Grippe-Saison durchgeführt wird, und tatsächlich exklusiv gegen deren Erreger schützt. Zum Anderen können wir durch einige einfache Maßnahmen den Viren die Attacke vermiesen – und das beugt im Gegensatz zur Grippeschutz-Impfung nicht nur der echten Grippe, sondern auch grippalen und sonstigen Infekten vor.

Wenn uns bewusst ist, wo überall sich die Viren verstecken, können wir uns vor ihnen „verstecken“, beziehungsweise ihnen ausweichen. Erkältungsviren sind sehr mobil; leicht gelangen sie, nachdem eine erkrankte Person beim Niesen oder Husten die schützende Hand vorgehalten hat, von dieser auf Türgriffe, Geländer, Haltegriffe, Tastaturen usw. Erkältungsviren können mehrere Stunden überleben. Noroviren, die Magen-Darm-Beschwerden auslösen, sogar mehrere Tage oder Wochen. Und Viren lieben die Kälte – je niedriger die Temperaturen, desto länger können sie durchhalten und auf Opfer lauern. Kein Wunder also, dass besonders in der kalten Jahreszeit Viren-Hochsaison ist.

So machen wir den Viren das Leben schwer:

  • Tagtäglich geht so einiges durch unsere Hände – deshalb ist es wichtig, sie regelmäßig gründlich zu waschen – also eine halbe Minute lang einseifen und gründlich abspülen. Für empfindliche Haut gibt es geeignete Seifen und Syndets, die ein Austrocknen vermeiden (im Winter fehlt unserer Haut ohnehin Feuchtigkeit). 
  • Ins Gesicht fassen sollte man sich nie mit ungewaschenen Händen.
  • Obwohl die Viren gerne frieren, gefällt es ihnen gut in geschlossenen Räumen. Regelmäßiges Lüften, drei- bis viermal täglich, erschwert diesen „ungebetenen Gästen“ den Aufenthalt. 
  • Tägliche Spaziergänge und Bewegung draußen in der frischen Luft stärken unser Immunsystem.
  • Ebenso wichtig ist eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung sowie eine gute Versorgung mit Vitaminen. 
  • Ausreichend Flüssigkeit (in der kalten Jahreszeit hat man meist weniger Durst, dabei ist das Trinken unter anderem für die Krankheitsabwehr von großer Bedeutung).
  • Saunabesuche und Wechselduschen sind zusätzlich gute Möglichkeiten, um den Körper abzuhärten.
  • Wenn möglich, sollte man Menschenansammlungen und Gedränge meiden, da bei derartig engem Kontakt ohne Ausweichmöglichkeit die Viren leichtes Spiel haben.

Und sollte es uns trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erwischt haben, sind die folgenden Tipps hilfreich, damit es uns schnell wieder besser geht und wir unser Möglichstes tun, damit sich die fiesen Viren nicht weiter verbreiten:

  • Bei den ersten Anzeichen in den „Schongang“ schalten. Starke Belastungen (z.B. Sport) vermeiden, damit unser Körper sich auf die Krankheitsabwehr konzentrieren kann. 
  • Gegenmaßnahmen einleiten – eine rechtzeitige – auf die Symptome abgestimmte Behandlung –  macht der Erkältung das Leben schwer.
  • Nicht „auf Teufel komm raus“ schnäuzen – sondern mit Gefühl - sonst kann durch den hohen Druck das Sekret in die Nasennebenhöhlen gepresst werden. Denselben Effekt kann es haben, wenn das Niesen unterdrückt wird.
  • Niesen ist also erlaubt – allerdings dürfen und sollen wir hierbei unseren Mitmenschen die kalte Schulter zeigen, sprich, uns abwenden. Es kann in ein Papiertaschentuch oder die Armbeuge genossen/gehustet werden (wie früher die Hände vorzuhalten ist nicht sinnvoll, da wir mit den und über die Hände/n den meisten Kontakt zu anderen Menschen haben).
  • Selbstverständlich benutzt man, während man erkältet ist, bevorzugt Papiertaschentücher. Diese sollten nur einmal verwendet und schnellstmöglich entsorgt werden. Man kann auch eigens für diesen „Sondermüll“ eine Plastiktüte mit sich führen – nicht überall ist ein Abfalleimer zur Stelle.

Immer wieder die Hände zu waschen ist auch jetzt wichtig, um die Ansteckungsgefahr für andere zu verringern.
 

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